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Franzensquelle
Ergiebigkeit:
2,2 l/min. (Pumpen), Tiefe 8 m
Anwendung: Allgemeine Schwäche, Rekonvaleszenz,
leichte Verdauungsstörungen
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Louisenquelle
Ergiebigkeit:
200 l/min. (Pumpen), Tiefe 22,6 m, Brunnen
Anwendung: Bäder
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Kaltquelle
Ergiebigkeit:
1,29 l/min. (Bohrung), Tiefe 4,5 m, Brunnen
Anwendung: Appetitverlust, leichte Magenbeschwerden, Bäder
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Stahlquelle
Ergiebigkeit:
1l/min., Tiefe 2,3 m, Brunnen
Anwendung: Chronische Katarrhe der Atemwege, Inhalationen,
Gurgeln,
Gicht, Nieren- und Gallensteine
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Wiesenquelle
Ergiebigkeit:
4,49l/min., Tiefe, 3,13 m, Brunnen
Anwendung: Chronische Krankheiten der Gallenblase, Erkrankungen
des Magen- und Darmtraktes
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Neuquelle
Ergiebigkeit:
26 l/min., Tiefe 3,6 m, Brunnen
Anwendung: Anämie, nach Geburt und Blutverlust, Rekonvaleszenz
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Kohlensäurebehandlungen
Der
wichtigste Bestandteil aller
therapeutischen Maßnahmen ist Kohlendioxid. Es wird durch die
Haut absorbiert, wirkt auf die Nervenenden und erweitert die
zusammengezogenen Blutgefäße. Die Durchblutung der Organe wird
so verbessert, der Blutdruck gesenkt, und es kommt zu einer
Beruhigung des Nervensystems.
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Kohlensäurebäder
Für
die Kohlensäurebäder wird das örtliche Mineralwasser mit
seinem hohen
Kohlendioxidgehalt verwendet. Das Bad wird meist mit einer
Temperatur von
33 - 34◦ C verabreicht. Die Dauer richtet sich nach der ärztlichen
Verordnung.
Das Kohlendioxid wird durch die Hautoberfläche resorbiert und führt
zu einer
Erweiterung der Blutgefäße und somit Stimulation des
Kreislaufes. Durch die
Wirkung des Kohlendioxids kommt es zu einer Verbesserung der
Durchblutung,
Senkung des Blutdrucks und Erleichterung der Herztätigkeit.
Kohlensäurebäder werden vorwiegend bei Herz- und Gefäßerkrankungen
angewandt, ihren Platz haben sie aber auch bei der Behandlung
von
Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei gynäkologischen
Leiden.
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ähnlichen Effekt wie Kohlensäurebäder und werden als gemeinsame
Behandlung bei gleichartigen Indikationen angewandt, haben
jedoch eine mildere Wirkung. Sie haben sich auch als
individuelle Therapie bei Erkrankungen der weiblichen Organe
bewährt.
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Gasinjektionen
Bei
dieser Therapieform handelt es sich um eine Unterhautinjektion
von
Kohlendioxid, die einerseits die Durchblutung örtlich
verbessert und andererseits
reflexiv auch weiter entfernte Organe erreicht. Durch die
Stimulation der
Durchblutung oder die Befreiung von Spasmen (schmerzhaftes
Zusammenziehen
der Muskeln) wird der Heilungsprozess günstig beeinflusst.
Gasinjektionen werden bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
und des Kreislaufes angewandt.
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Moorbehandlungen
Die
Wirkung der Moorbehandlungen beruht auf der Eigenschaft, die Wärme
zu
akkumulieren und langsam abzugeben. Deshalb erträgt der Patient
auch eine
relativ hohe Temperatur des Moors, erheblich höher als er sie
beispielsweise
bei einem Wasserbad ertragen würde.
Die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel angeregt und
chronische
Entzündungen positiv beeinflusst. Der Säuregehalt des Moors
zerstört
Mikroorganismen einschließlich Pilzen. Moorbehandlungen sind
bei der Therapie
von Erkrankungen des Bewegungsapparates und Frauenleiden
indiziert.
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Moorbäder/Moorpackungen
Die
Temperatur und Dauer der Moorbäder- und packungen richtet sich
nach der
Verordnung des Arztes und beträgt gewöhnlich ca. 15 Minuten
bei 40 - 45◦ C.
Der Patient bleibt während des Bades bzw. der Packung in
Ruhestellung.
Je nach Indikation werden Ganzkörper-, Dreiviertel- oder Halbbäder
verordnet.
Beim Bad kommt es zu einer stufenweise Temperaturübertragung
mit
Aktivierung von Thermoregulationsprozessen. Moorpackungen
haben eine stärkere örtliche Wirkung auf den geschädigten
Körperteil, z. B. auf die Wirbelsäule oder Gelenke. Sie werden
gezielt angewandt
und entfalten so ihre Wirksamkeit an den gewünschten Stellen.
Die Belastung
des Kreislaufes ist bei Moorpackungen wesentlich geringer als
bei Moorbädern.
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