Der
westböhmische Kurort Jáchymov - St. Joachimsthal - gegründet von
Graf
Stephan Schlick liegt in einem tiefen und waldreichen Tal (ca. 720
m ü.d.M.)
am Fuße des 1.244 m hohen Keilberges südlich des Erzgebirges.
Hier wirkt das typische Vorgebirgsklima wohltuend auf den
Organismus,
zumal die Luft mit ätherischen Essenzen aus den umliegenden
Kiefernwäldern
angereichert ist.
Im Jahre 1516
gegründet blickt das relativ kleine Städtchen auf eine lange
und interessante Geschichte zurück. Dank der reichen
Silbererzvorkommen
wurde es im Mittelalter zur Königsstadt erhoben und war die
zweitwichtigste
Stadt nach Prag. Jáchymov
erhielt das Prägerecht für Silbermünzen.
Hier wurden die sogenannten „Thaler“ oder „Tolar“ geprägt,
die über Europa hinaus
ihre Verbreitung fanden und damit der Vorläufer des
amerikanischen Dollar sind.
.
St.
Joachimsthal wird auch
"Das Tal
lebensspendenden Wassers“ genannt. An der Wiege des ersten Radonbades der Welt standen Marie Curie-Sklodowska
und Pierre Curie, die 1898 das Radium entdeckten. Die
wissenschaftliche
Entdeckung der berühmten Nobelpreisträger, denen es 1898 gelang,
die ersten
radioaktiven Elemente - Radium und Polonium - zu isolieren,
erregte weltweites
Aufsehen und war die Grundlage der Erforschung der biologischen
und
medizini-schen Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen
Organismus.
.
Im Jahre 1906
wurden in ehemaligen Silberbergwerken mehrere hochradonhaltige
Quellen entdeckt, und bald danach wurde in St. Joachimsthal das
erste
„Radon-Heilbad“ gegründet.
In St. Joachimsthal ist die Zeit nicht stehen geblieben. Heute ist der Kurort
zertifiziertes
Mitglied im europäischen Verband der Radonbäder
und darf seit Oktober 2007 den
internationalen EUROPASPA - Prüfsiegel führen - den Nachweis für
einen erstklassigen kurgemäßen Heilbadbetrieb. Auch auf den
Gebieten der ästhetischen und plastischen Medizin, der
Lasertechnologie, Dermatologie, Zahnmedizin usw. hat St.
Joachimsthal ein sehr hohes Niveau erreicht.
Die Therapie mit Radon-Wannenbädern - mit streng kontrolliertem
Radongehalt -
nutzt die nicht spezifische Reizwirkung, hervorgerufen durch
Mikrodosen von
Alpha-Strahlung, jedoch
unter Ausschluss der unerwünschten
Tochterzerfallprodukte des Radons.
.
Die
Bäder haben leicht hyperthermische Temperatur zwischen 35°C - 37°C
und die Dauer des Bades beträgt 20 Minuten. Das Radon-Wannenbad
ist die
Joachimsthaler Grundkur und wird in Kombination mit klassischer
physikalischer
Therapie und den traditionellen Joachimsthaler Kuranwendungen
verabreicht.
Der Erfolg hat im Vergleich zu medikamentöser Behandlung eine
bedeutend
längere und positive Wirkung und kann subjektiv sogar mehrere
Jahre eine
deutliche Besserung der Beschwerden hervorrufen.
.
Als sehr
effektiv hat sich die Kombination von Alpha- und Gamma-Therapie
bei Erkrankungen wie MORBUS BECHTEREW erwiesen. Unter der strengen
Kontrolle von Fachärzten vertrauen tausende Patienten aus
aller Welt auf
diese traditionelle Form des Heilverfahrens, mit sehr guten
Erfolgen und -
dies sei besonders hervorgehoben - ohne jegliche schädliche
Nebenwirkungen.
St.
Joachimsthal hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung
erfahren;
die teilweise unter Denkmalschutz stehenden Häuser wurden
aufwendig renoviert
und geben dem einst eher unscheinbaren Ort heute das typische
Flair
eines anspruchsvollen Kurortes, der auch in den Wintermonaten
durch das vielfältige Angebot an Skipisten und präparierten
Loipen
für sportlich aktive Kurgäste seinen Reiz hat.
.
Schon die Römer wussten es.......
Heilkräftiges Wasser ist etwas ganz Besonderes. Darum verehrten
sie ihre
Quellengottheiten und bauten ihnen prächtige Badetempel.
Heute ist das
nicht anders. Suchen Sie Gesundheit und Erholung?
Wir laden Sie nach St. Joachimsthal ein. Denn die Radon-Quellen
sind wahre
Geschenke der Natur und zählen zu den wirksamsten der ganzen
Welt.
Indikationen:
Erkrankungen
des Bewegungsapparates
Entzündliche-rheumatoide
Arthritis und weitere rheumatische
Erkrankungen wie psoriatische Arthropathie
Die
Reiter-Krankheit und Morbus Bechterew
Degenerative
Zustände
Zustände nach Entzündungserkrankungen der Gliedmaßen
Zustände nach Verletzungen des Bewegungsapparates
Degenerative Zustände nach Entzündungskrankheiten der Gelenke
und nach Unfällen des Bewegungsapparates
Degenerative Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule
Weichteilrheumatismus (Fibromyalgien, Dypuytren - Kontraktur usw.)
Zustände nach Unfällen und Operationen des peripheren
Nervensystems
und der Gelenke
(totale Endoprothesen)
Neuralgien, Neuritiden bei rheumatischen Erkrankungen
Wurzelneuralgie entzündlichen oder Unfallursprungs
Störungen des Stoffwechsels (z.B. Gicht)
.
Kontraindikationen:
Tumore
Akute
Infektionskrankheiten in aktiver Phase
Aktive
TBC
Schwere Herzschwäche
Akute
und subakute psychische Erkrankungen
Traditionelle
Joachimsthaler Kuranwendungen:
Radonbäder
Thermalwasserbäder
Unterwassermassagen
Hydrotherapie
Klassische
Massagen
Wassergymnastik
Reflexzonenmassagen
Lymphdrainagen
Bewegungstherapie
Inhalationen
Elektro-
und Magnetotherapie
Akupunktur
.
Spezielle Therapien
"X"
Therapie
Mittlere Strahlungsdosierungen mit einer größeren
Wellenlänge und einer
niedrigen Energie zur entzündungs- uns
Schmerzhemmenden Behandlung.
.
Brachyradiumtherapie
Joachimsthaler Schachteln- Mikrodosenstrahlungen (seit
1912).
In
besonders streng indizierten Fällen wird diese Therapie
angewandt.
Diese
Anwendungsmethode erfolgt im Kurhaus ASTORIA.
Quellen
Aktivität